Montag, 14. März 2011

TIPS: Wie man sich vor Scientology-Beratern schützen kann

Wer einen Scientologen erkennen will, sollte zuerst nach L. Ron Hubbard fragen. Denn die Sekten-Anhänger schrecken zwar nicht davor zurück, ihre Mitgliedschaft bei den Scientologen zu verleugnen. Zur Arbeitsweise nach den Prinzipien von L. Ron Hubbard werden sie sich jedoch in aller Regel bekennen. Den zu verleugnen würde an den Fundamenten ihrer Überzeugung rütteln.

Deshalb ist die Unterschrift unter einer schriftlichen Erklärung, daß nicht nach den Hubbardschen Vorgaben gearbeitet wird, eine einfache und relativ sichere Methode, sich vor Unternehmensberatern zu schützen, die Scientology angehören.

Außerdem gibt es einige wichtige Hinweise, die darauf schließen lassen, daß es sich bei einer Personalberatungsfirma um ein Scientology-Unternehmen handelt. Wird etwa empfohlen, fuer die Personalauswahl einen 200-Fragen-Persönlichkeitstest unter dem Namen "Oxford Capacity Analysis" anzuwenden, ist Vorsicht geboten: Es handelt sich dabei um den gleichen Fragebogen, den die Scientologen beim Werben neuer Mitglieder auf der Straße einsetzen.

Auffällig ist weiter, daß in den Materialien von Scientology-Beratern etablierte Wissenschaften, vor allem die Psychologie, abgewertet werden. Die Programme richten sich vielfach auf eine umfassende Persönlichkeitsveränderung und versprechen großen und schnellen Erfolg.

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