Freitag, 1. April 2011

„Tatort“ abgesetzt, weil Sofia Milos bei Scientology ist?

SOFIA MILOS, 41, STAR AUS „CSI: MIAMI“, SOLLTE IN EINER HAUPTROLLE ZU SEHEN SEIN – JETZT GILT SIE ALS „FEHLBESETZUNG“


Vor einer Woche berichtete BILD am SONNTAG über die Scientology-Mitgliedschaft von Sofia Milos (41), die neben Stefan Gubser (53) als zweite „Tatort“-Kommissarin Abby Manning auftritt und schon große Erfolge in der US-Serie „CSI: Miami“ hatte.
Nun wurde dieser Tatort von ARD und Schweizer Fernsehen auf Eis gelegt – was ist das Motiv? War den Sendern Milos' Scientology-Zugehörigkeit zu heiß?
Die beschwichtigende Antwort der Verantwortlichen: „Sofia Milos’ Engagement für Scientology ist ein Teil ihres Privatlebens und hat nichts mit dem Engagement beim Schweizer ‚Tatort‘ zu tun.“ Eine mögliche Absetzung des Films wurde nicht in Betracht gezogen.
Aber genau das passierte dann. Nathalie Wappler, Kulturchefin des Schweizer Fernsehens, nannte die „plumpen Schweizer Klischees“ als Gründe, mokierte sich außerdem über „fehlenden Witz, Spannung und Lokalkolorit“. Für Regisseur Markus Imboden (55) mutierte Sophia Milos urplötzlich zur „Fehlbesetzung“.
Milos glaubt nicht nur an die Lehren des Sektenführers L. Ron Hubbard, sondern auch: „Die Rolle von Abby Manning wurde für mich geschrieben. Da kann es doch kaum sein, dass ich jetzt eine Fehlbesetzung sein soll.“
Auch eine laut Schweizer Fernsehen zu überarbeitende Liebesszene zwischen Sofia Milos und Stefan Gubser ist zu harmlos, um einen echten Anlass zur Empörung zu bieten. Hier verstärkt sich eher der Eindruck, der Sender versuche, sich mit aller Kraft von Milos zu distanzieren.

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