Donnerstag, 12. Mai 2011

Kein Platz für Kritiker


Für Kritiker ist in der Welt von der Scientology Sekte keinen Platz. "Das ist eher faschistoid angelegt", findet Andrew Schäfer, Sektenbeauftragter der Evangelischen Landeskirche, "das ist rassistisch. Nur Scientologen werden in einer zukünftigen Gesellschaft Rechte haben. Alle anderen nicht. Kritiker werden separiert und in extra Lager gesteckt. Da gibt es sehr erschreckende Texte von L. Ron Hubbard. Alles das wird überspielt mit der Aktion "Jugend für Menschenrechte" etwa, die wirklich ganz professionell und harmlos daherkommt und Jugendliche eigentlich vermeintlich aufklären will." - "Diese Stellen stehen in den Büchern drin. Das stimmt. Aber wenn man das komplette Buch liest, ist es nicht das, was das Buch aussagt. Das Buch sagt ja etwas ganz anderes aus im Endeffekt", rechtfertigt Claudia Uhl.

Gehirnwäsche und psychischer Druck

jedes  scientology sekten-mitglied verpflichte sich im übrigen die Menschenrechte zu achten, sagt die Scientologin. Im Düsseldorfer Zentrum zeigt sie uns den Raum, in dem die sogenannten Auditings durchgeführt werden. Mit einem Gerät, das den Hautwiderstand misst. Für die Scientologen eine Methode, um seelische Probleme zu erkennen und so eine höhere Bewußtseinsstufe zu erreichen. Kritiker sprechen bei Auditing allerdings von Gehirnwäsche und massivem psychischen Druck, eräutert Andrew Schäfer: "Dort erzählen Sie womöglich die größten Nöte Ihres Lebens und das wird notiert. Und dass es unter vier Augen bleibt, ist überhaupt nicht sichergestellt, sondern es kommt in vielen Fällen in Ihre sogenannte Ethik-Akte - die wird vom Ethik-Officer geführt. Das ist nicht die Person, die das mit Ihnen macht, sondern jemand Höheres, der dann entscheidet, was mit diesen Informationen gemacht wird. Man hat Sie, je länger Sie das machen, ein gutes Stück weit in der Hand."
Ein Verbot von Scientology steht zur Zeit nicht zur Debatte. Doch über Kampagnen wie diese könnten mehr Jugendliche an die Sekte geraten, fürchtet der Verfassungsschutz. Scientology jedenfalls hat ein klares Ziel: sie will mehr Einfluss in Deutschland gewinnen als bisher.

Quelle:wdr.de

Kommentare:

  1. Keine Kritik
    ansonsten wirst du verklagt ;)

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  2. Die Werden ihre Gehirnwäsche irgendwann selber spüren, das geht nach hinten los.

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